Gelbe Westen auch in Deutschland? Revolutionär? Sahra Wagenknecht ist dafür. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat die französische Protestbewegung „Gelbe Westen“ gelobt und wünscht sich die Ausweitung nach Deutschland.

Eigentlich gehört die Sahra jetzt auch unter die Lupe des Verfassungsschutzes, denn diese Aussagen riechen verdammt nach „Aufstand“. Sie sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland:

Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert – die Benzinpreiserhöhungen sind gerade für Pendler existenziell.

Das ist weder links noch rechts, sondern ein Aufbegehren gegen eine Regierung der Reichen.

Für die Wohlhabenden Franzosen habe Präsident Emmanuel Macron, gegen dessen Politik sich die „Gelben Westen“ richteten, die Steuern gesenkt. Allerdings vergisstsie nicht, dass so eine „Volksbewegung“ nur von Links vereinnahmt werden darf

Dass jetzt rechte Kräfte um Marine Le Pen versuchen, den Protest zu vereinnahmen, und dass der Protest durch Gewalt unterlaufen wurde, bedauere ich. Das Anliegen der Gelben Westen ist absolut gerechtfertigt.

Ich würde mir natürlich wünschen, dass wir auch in Deutschland stärkere Proteste hätten gegen eine Regierung, der die Interessen der Wirtschaftslobbyisten wichtiger sind als die Interessen normaler Leute. Doch Frankreich ist anders. Frankreich ist immer viel spontaner.

Die „Gelben Westen“  sind zwar neu. Aber dass zum Beispiel Straßen blockiert würden, das habe es in Frankreich auch schon früher gegeben.

Manchmal finde ich, dass wir in Deutschland davon lernen könnten. Wir lassen uns viel zu viel von schlechten Regierungen gefallen.

Wir brauchen auch in Deutschland eine Protestbewegung für mehr sozialen Ausgleich. Wichtig ist, dass es eine gewisse Kontinuität bekommt. Es darf nicht nur ein kurzes Aufbäumen bleiben. Wir brauchen eine grundsätzlich andere Politik.

Würde Frau Wagenknecht beim Denken nicht nur die linke Hälfte ihres hübschen Kopfes verbinden, wäre sie eine gute Politikerin. 

Ich glaube, die Deutschen sind noch lange nicht soweit geschlossen auf die Strasse zu gehen, wie zuletzt 1989. Leider wird es noch sehr lange dauern. Sollte es überhaupt dazu kommen.

 

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Ich lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN und TSINGTAOSTAMMTISCH. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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