Was Deutschland von Bolivien lernen kann. Bolivien sagt den meisten Deutschen nicht viel. Dritte Welt halt, und überall Indios oder Inkas oder wie die heissen. Als Bolivien seinen ersten Indio-Präsidenten bekam, wurden die Medien kurz etwas aufmerksam. Statt in Anzug und Krawatte kam er immer im Poncho und Pullover zu internationalen Treffen. Und es kam noch besser…

Dieser putzige Inka war ja ein Linker!
Endlich mal wieder was zum Freuen…

Jetzt ist Boliven wieder in den Medien. Die Menschen in Bolivien haben ihren niedlichen Präsidenten zum Teufel gejagt. Nach 14 Jahren … denn freiwillig wäre er nicht gegangen.

Evo verliess den Präsidentenpalast durch den Lieferanteneingang. Am Flughafen holte ihn ein Jet der mexikanischen Luftwaffe ab. Aus dem Präsidenten wurde ein Asylant in Mexiko.

»Mexikos Präsident hat mir das Leben gerettet nach diesem Staatsstreich«, sagte Evo Morales bei seiner Ankunft im Asyl und versprach: »Der Klassenkampf geht weiter…«

So ist das mit den Sozialisten, und mit der Presse: Wenn da mal einer gehen muss, ist es ein Staatsstreich. Kommt dagegen einer an die Macht, ist es ein Sieg der Demokratie. Gewinnt freilich die Wahl einer wie Trump, ist es ein schwarzer Tag für die Demokratie.Bolivien wollte keinen Klassenkampf mehr. Sie wollten nur noch, dass Evo endlich seinen Platz Stuhl freimacht und verschwindet. So wie es Gesetz ist in Bolivien: Nach zwei Wahlperioden!

Zweimal im Amt reicht! Dann ist Schluss!
Das gibt’s nicht nur in der dritten Welt!

Auch die USA schützen sich auf diese Weise davor. dass es sich ein Politiker allzu gemütlich macht in seinem Amt. Daran gibt’s in den USA nicht’s zu rütteln. So schützen sie sich vor einem wie
Evo Morales … und vor einer wie Merkel…

Evo hat für Bolivien viel getan. Er war ganz und gar nicht der schlimmste linke Staatschef auf der Welt. Hätte er freiwillig seinen Krempel zusammengepackt und wäre verschwunden, als seine Zeit
gekommen war, wäre er heute ein Volksheld.

Aber so ist halt mit der Macht: Wer sie mal hat, will sie nicht mehr hergeben

Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Vergleichen Sie mal die Dritte-Welt in Bolivien mit einem Musterland der ersten Welt, für das viele Deutschland halten. Da werden Sie merken, dass manches nicht passt. Zum Beispiel, dass ein Bundeskanzler so lange bleiben darf, wie er gewählt wird.

Ich denke, das ist keine gute Lösung. Vor allem, bei der Mentalität deutscher Wähler. Die meisten wissen, in ihrem Land läuft vieles ganz gewaltig schief. Jeden Tag erleben sie es … und trotzdem ziehen sie das bekannte Unglück, einer womöglich ungewissen Zukunft vor.

Es könnte ja noch was Schlimmeres kommen als Merkel, denken sie. Womöglich haben sie sogar recht…

Wir können es nur vermuten. Sicher wissen wir dagegen, dass lese in Deutschland möglichen Kanzler, kombiniert mit der Freiheit deutscher Wähler, Kathastrophen wie Kohl und jetzt Merkel eingebrockt haben.

Wie in den USA, die ja auch irgendwie eine Demokratie sind – obwohl das die Medien seit Trump gerne ausblenden – ist auch in Bolivien für den Präsidenten nach der zweiten Amtszeit Schluss. 

Theroretisch jedenfalls…

Im Fall Evo liessen sich die Bolivianer murrend eine dritte Amtszeit gefallen. Als er dann immer noch nicht gehen wollte…ein Referendum verlor, um die Verfassung zu ändern … das oberste Gericht mit Sozialisten besetzte, um das verlorene Referendum zu annulieren … und am Schluss auch noch ganz dreist die Auszählung fälschte, riss den sonst eher ruhigen und friedlichen Menschen in Bolivien die Geduld.

Im ganzen Land Proteste, Demonstrationen, Streiks. Ganz wichtig: Die Polizei ergriff Partei für das Volk. Ein Sprecher…

Ihre Aufgabe sei es, dem Land und dem Gesetz zu dienen, und nicht einem einzelnen Politiker!

Meinen Sie, mit so einer gesetzestreuen Einstellung dürften Sie im Ernstfall in Deutschland rechnen?

Seit Jahren ist Frau Merkel dabei, das ganze Land systematisch zu ruinieren, herunter zu wirtschaften, das Leben lebensgefährlich zu machen, die Menschen um ihr Geld zu bringen, eine Meinungsdiktatur zu etablieren – alles Dinge eben, wie sie Sozialisten nun mal tun.

Im Fall Merkel ist das besonders perfide,denn sie gibt sich ja als Konservative aus. Wenn es ernste Probleme gibt, taucht sie ab. Vor allem in letzter Zeit tut sie immer öfter das, was sie am besten
kann: gar nichts!

Wir wissen nicht mit Sicherheit, in wessen Auftrag sie handelt. Dass sie nicht dem Wohl der Menschen in Deutschland dient – wie sie bei ihrem Amtsmeineid immer aufsagen muss – ist ganz
offensichtlich, wenn sie ihr Land in Afrika und Nahost verwandelt, der Industrie den Kampf ansagt, Kritiker als Ultrarechte diffamieren und unbeliebte Meinungen zensieren lässt.

Nichts was Frau Merkel in Deutschland anstellt, hat Evo Morales in Bolivien verbrochen!

Die Menschen dort haben ihn aus dem Land gejagt, weil er die Macht nicht mehr abgeben wollte. Ich wäre froh, in Deutschland hätten die Menschen nur einen Bruchteil dieser Entschlossenheit, statt wieder und wieder eine Frau zu wählen, die sich längst als ihr schlimmster Feind erwiesen hat.

Ich wäre stolz auf dieses Land, wenn sie mal einen Politiker zum Teufel jagen würden. Ich weiss, dass mein Wunsch nicht realistisch ist.

Ich bin froh, dass ich eine Wohnung in Nanjing habe.

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Ich lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN und TSINGTAOSTAMMTISCH. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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Ich lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN und TSINGTAOSTAMMTISCH. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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